Motivation für den Beruf – worauf achten?

Die meisten Menschen sind einfach nur froh, wenn sie einen Job haben. Unzählige Studien belegen, wie zermürbend Arbeitslosigkeit sein kann. Nichtsdestotrotz kann auch der Beruf selbst für Probleme sorgen.

Burnout, Stress und steigende Belastung sind nur einige von vielen möglichen Folgen. Motivation ist das Stichwort. Es ist möglich, sich selbst zu motivieren, aber auch Arbeitgeber können viel dazu beitragen, dass der Beruf als bereichernd und schön empfunden wird.

Beruf und Freizeit: Vorsicht vor Burn-Out

Jeder Beruf geht mit Misserfolgen und Lustlosigkeit einher. Handelt es sich hierbei um Ausnahmefälle, ist es verkraftbar. Wenn die negativen Gefühle aber bestehen bleiben, dann ist Handlungsbedarf angesagt. Auch die Arbeit kann krank machen, sowohl physisch als auch psychisch.

Jeder Mensch braucht auch ein Leben neben dem Beruf. Wer die Arbeit stets mit nach Hause und ins Privatleben nimmt, verliert früher oder später die Freude an seinem Tun. Der Partner leidet, die Kinder fühlen sich vernachlässigt. Die Freizeit ist dafür da, um abzuschalten, um sie den Freunden und der Familie zu widmen.

Die Motivation für den Beruf kann arg in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn keine Grenze zwischen Arbeit und privatem Leben gezogen wird. Es gilt, das (Arbeits-)Handy in der Freizeit abzuschalten und sich den beruflichen E-Mails erst nach dem Wochenende oder Urlaub zu widmen.

Den Pendleralltag verschönern

Nicht nur die Arbeit selbst, sondern auch der Weg zum Arbeitsplatz kann die Motivation senken. Fahrten zur Hauptverkehrszeit zählen nach Job und Finanzen zu den größten Stressfaktoren überhaupt. Eine britische Studie hat ergeben, dass Berufspendler sogar einen höheren Stresspegel aufweisen als Kampfpiloten im Einsatz.

Nun stellt sich die Frage, wie der Arbeitsweg positiv genutzt werden kann. Ein Hörbuch oder die Lieblingsmusik im Auto sowie ein Buch bzw. eine Zeitschrift im Zug können für Auflockerung sorgen. Zudem können auch Fahrgemeinschaften realisiert werden – dann verläuft die Fahrt zur Arbeit gleich viel entspannter.

Die Beziehung zu den Arbeitskollegen

Für Stress am Arbeitsplatz kann auch die Beziehung zu den Kollegen sorgen. Entweder es herrscht ein kühler Ton oder der Fokus beruht ausschließlich auf dem Beruf. Es gilt demnach, die Arbeitskollegen besser kennen zu lernen. Wer auch einmal seine persönliche Seite zeigen kann, fühlt sich auch auf den Job bezogen motivierter.

Ein gemeinsames Feierabendbier oder ein Plausch in der Kaffeepause können Wunder bewirken. Des Weiteren freuen sich auch Lieferanten, Kunden und Klienten über freundliche Gesten. Es ist erwiesen, dass es sich in einer lockeren Atmosphäre viel leichter arbeitet. Dazu kommt, dass soziale Kontakte ein starker Faktor für mehr Motivation am Arbeitsplatz sind.

Sich selbst wertschätzen, loben und belohnen

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen sich selbst zu wenig wertschätzen – auch auf den Job bezogen. Alles, was gut bewältigt wird, gilt als selbstverständlich. Alles, was schief geht, führt zu inneren Konflikten. Es gilt, sich selbst zu loben und zu belohnen, wenn alles richtig gemacht wurde.

Genauso passiert es, dass die Vorteile einer Arbeit nicht wirklich wahrgenommen werden, während all das Negative in den Vordergrund gerückt wird. Es sollte hinterfragt werden, ob dieser Beruf wirklich das Richtige für einen ist – oder ob es besser wäre, sich nach einem anderen Arbeitsplatz umzusehen. Wenn dem nicht so ist, sollten die vielen Momente der Zufriedenheit und des Erfolgs in den Mittelpunkt gestellt werden. Das motiviert!

Arbeitgeber: Die Mitarbeiterzufriedenheit gehört gefördert

Die Motivation der Mitarbeiter sollte aber auch vom Arbeitgeber positiv bestärkt werden. Wer nie ein Wort des Lobes oder Dankes zu hören bekommt, fühlt sich unweigerlich irgendwann frustriert. Dazu kommt, dass Arbeitszeit einen Rahmen benötigt. Wenn Mitarbeiter auch in der Freizeit ständig zur Verfügung stehen müssen, sinkt die Motivation. Ein angemessenes Gehalt, Abwechslung und Weiterentwicklung zählen ebenso zu jenen Zutaten am Arbeitsplatz, die für mehr Engagement sorgen.

Überblick: Was fördert die Motivation am Arbeitsplatz?

  • Die Freizeit auskosten: Die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen, das Handy ausschalten.
  • Der Weg zum Arbeitsplatz: Hörbücher, Musik, Bücher, Zeitschriften, Fahrgemeinschaft.
  • Die Arbeitskollegen besser kennen lernen.
  • Die eigenen Fähigkeiten wertschätzen, Erfolge feiern, sich selbst loben und belohnen.
  • Arbeitgeber, die die Mitarbeiterzufriedenheit fördern, steigern die Motivation: Lob, Freizeit respektieren, Abwechslung und Weiterentwicklung ermöglichen, angemessenes Gehalt.

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